Wertschätzung fördern

Die NHZ setzt sich dafür ein, Wertschätzung gegenüber gut integrierten Frauen und Männern zu fördern. Wer Schweizer Werte respektiert, soll dafür auch anerkannt werden. In einer globalisierten Welt soll Integration zukünftig unter anderem vermehrt an der erbrachten Leistung und nicht an der Herkunft des Einzelnen bemessen werden.

Die NHZ will dafür Positivbeispiele in den Vordergrund rücken und zeigen, was die Schweiz zusammen mit den Migranten erreicht hat. Der Verein bringt sich aktiv in den Medien ein und bekämpft auf Nationalitäten beruhende Vorurteile und Negativbilder.

 

Integration durch beidseitige Akzeptanz

Integration gelingt nur bei beidseitigem Engagement: Das Verständnis der Schweizer gegenüber fremden Kulturen soll gefördert werden, um dadurch einen offenen Austausch zu ermöglichen. Die Schweiz – ein Land mit vier Amtssprachen – hat dafür die besten Voraussetzungen. Andererseits müssen Migranten Schweizer Werte verstehen, respektieren und sich entsprechend den Regeln verhalten.

Die NHZ will als Verein aus Personen mit Migrationshintergrund einen Beitrag zur Integration aus einer bisher neuen Perspektive leisten: Viele Mitglieder kennen vorherrschende Probleme aus eigener Erfahrung und können diese mit Hilfesuchenden teilen.

 

Härtere Strafen und strikter Strafvollzug

Viele Migranten stammen aus Ländern, die ein komplett anderes, viel strikteres Strafsystem kennen. Die in der Schweiz angedrohten Strafen können von Personen mit solcher Herkunft vergleichweise als Kuschelpolitik verstanden werden. Daher vertritt der Verein die Ansicht, dass härtere und klarere Grenzen nötig sind, um unmissverständlich klarzumachen, was in der Schweiz nicht toleriert wird. Daher befürwortet die NHZ härtere Strafen und einen strikteren Strafvollzug bei schweren Delikten. Wer seine Chance in der Schweiz nicht wahrnimmt, Verbrechen verübt und Schweizer Werte mit Füssen tritt, soll auch sein Aufenthaltsrecht verlieren. Dass Gewaltverbrecher auf Kosten der Allgemeinheit bleiben, ist nicht vertretbar. Deshalb steht die NHZ hinter der Ausschaffung als letztes Mittel im Härtefall. Dazu befürwortet der Verein vernünftige Grenzwerte.

 

Souveränität wahren

Die Stimmbürger haben es mehrfach und unmissverständlich bestätigt: Die Schweizer Bevölkerung ist gegen einen EU-Beitritt! Personen mit Migrationshintergrund haben die Schweiz oftmals auch bewusst als neue Heimat gewählt, weil sie deren Unabhängigkeit schätzen. Der Verein setzt sich dafür ein, diese Werte bestmöglich zu bewahren: Auch EU-Gesetzgebung und Rechtsprechung sollen in der Schweiz nicht automatisch übernommen werden.

Die NHZ befürwortet auch die Souveränität der Kantone. Diesbezüglich hält der Verein eine Revision des Finanzausgleichs für nötig: Dem Kanton Zug entgehen 42% der Steuereinnahmen an den Finanzausgleich, gleichzeitig stammt jeder vierzehnte Franken aus dem Kanton Zug. Durch diesen nationalen Ausgleich wirtschaften viele Kantone defizitär, um so weniger abzugeben oder mehr zugesprochen zu kriegen.

 

Liberale Wirtschaft und Wachstum

Die NHZ steht hinter dem Erfolgsmodell des Kantons Zug: Tiefe Steuern, fortschrittliche Infrastruktur, kurze Verwaltungswege und ein internationales Umfeld ermöglichen Konkurrenzfähigkeit im globalen Wettbewerb auf höchstem Niveau. Statt die Erfolgreichen zu schikanieren, setzt sich der Verein für weiteres Wachstum ein. Dadurch entstandene Arbeitsplätze eröffnen Chancen für jeden und erhöhen den allgemeinen Wohlstand. So sollen die Standortvorteile nicht nur gewahrt, sondern gar ausgebaut werden, um die Konkurrenzfähigkeit auch in Zukunft zu garantieren.